Presseinformation vom 03.07.2026

Trotz 91.000 Alkotests: Alkohol und Suchtmittel bleiben Risiko im Salzburger Straßenverkehr

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V.l.n.r.: David Nowotny (Prokurist Progress Werbung Salzburg), Melanie Ranner (Fachgruppenobfrau des Beförderungsgewerbes mit Personenkraftwagen der Wirtschaftskammer Salzburg), Bernhard Auinger (Bürgermeister der Stadt Salzburg), Stefan Schnöll (Landeshauptfrau-Stellvertreter) und Johannes Gfrerer (Geschäftsführer der Salzburger Verkehrsverbund GmbH).

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Salzburg, 03.07.2026 – Mehr als 91.000 Alkotests seit Anfang 2026, fast 650 abgenommene Führerscheine und 212 Lenker:innen unter Suchtmitteleinfluss: Aktuelle Zahlen der Salzburger Polizei zeigen, dass Alkohol und andere beeinträchtigende Substanzen im Straßenverkehr weiterhin ein ernstes Risiko darstellen. Gerade in den Sommermonaten mit Grillfeiern, Vereinsfesten und Veranstaltungen gewinnt daher die Frage nach einem sicheren Heimweg an Bedeutung. Um das Bewusstsein dafür weiter zu schärfen, startet in Salzburg erneut die Sicherheitskampagne „Sicher nach Hause im Sommer“. Initiiert wird sie von der Fachgruppe Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen der Wirtschaftskammer Salzburg, gemeinsam mit der Salzburger Polizei, dem Land Salzburg, der Stadt Salzburg, dem Salzburger Verkehrsverbund und dem Salzburger Gemeindeverband.

Egal ob Grillparty, Vereinsfest oder familiäre Feier: Der Sommer ist in Salzburg die Zeit des Zusammenkommens. Wo gefeiert wird, wird häufig auch Alkohol konsumiert. Umso wichtiger ist es, den sicheren Heimweg nicht erst am Ende des Abends zu organisieren, sondern bereits davor. Genau hier setzt die Salzburger Kampagne „Sicher nach Hause im Sommer“ an. Sie rückt Alternativen zum eigenen Auto in den Mittelpunkt – von öffentlichen Verkehrsmitteln über Taxis bis hin zu lokalen Shuttle-Angeboten in den Gemeinden. Ziel ist es, alkoholbedingte Unfälle zu vermeiden und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass verantwortungsvolles Feiern bereits bei der Anreise beginnt.

„Die aktuellen Zahlen der Salzburger Polizei zeigen deutlich: Alkohol und das Lenken eines Fahrzeuges bleiben ein ernstes Risiko im Straßenverkehr. Kontrollen sind daher notwendig und wichtig. Gleichzeitig müssen wir dort ansetzen, wo Unfälle am wirksamsten verhindert werden können, nämlich bei der Entscheidung, nach dem Feiern nicht selbst zu fahren. Wer den Heimweg rechtzeitig plant, schützt sich selbst und andere. Deshalb setzen wir gemeinsam mit unseren Partnern auf bessere öffentliche Verkehrsangebote, regionale Zusammenarbeit und verlässliche Alternativen zum eigenen Auto“, betont Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll.

Auch Bernhard Auinger, Bürgermeister der Stadt Salzburg, sieht in guten Öffi-Verbindungen und leicht nutzbaren Mobilitätsangeboten einen zentralen Beitrag zur Verkehrssicherheit: „Gerade im Sommer sind viele Menschen abends unterwegs. Unsere Botschaft ist klar: Wer Alkohol getrunken hat, gehört nicht ans Steuer. Als Stadt Salzburg wollen wir dazu beitragen, dass der Heimweg einfach, verlässlich und unkompliziert möglich ist. Öffentliche Verkehrsmittel, Taxis und ergänzende Angebote helfen dabei, sicher nach Hause zu kommen. So wird Feiern möglich, ohne sich selbst oder andere im Straßenverkehr zu gefährden.“

Bewusstseinsbildung weiterhin notwendig 
Die aktuellen Zahlen der Salzburger Polizei unterstreichen die Relevanz der Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung in diesem Bereich, denn trotz erhöhter Kontrolldichte bewegen sich diese Delikte in den vergangenen Jahren annähernd auf gleichem Niveau. Seit Jänner 2026 wurden bereits mehr als 91.000 Alkotests durchgeführt, fast 650 Führerscheine abgenommen und 212 Lenker:innen unter Suchtmitteleinfluss festgestellt. „Die Salzburger Polizei befürwortet jede Initiative, die zur Steigerung der Verkehrssicherheit beiträgt. Jeder Unfall aufgrund von alkohol- oder substanzbedingter Beeinträchtigung ist vermeidbar. Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein weiter zu schärfen und den sicheren Heimweg rechtzeitig zu planen. Gerade nach dem Besuch von Veranstaltungen appellieren wir eindringlich, sich keinesfalls alkoholisiert oder von anderen Substanzen beeinträchtigt ans Steuer eines Fahrzeuges zu setzen. Wir kontrollieren engmaschig und konsequent“, betont Landespolizeidirektor Bernhard Rausch.

Sicherer Nachhauseweg – mit Taxis und Öffis 
„Die Salzburger Taxis sind eine einfache, sichere und verlässliche Alternative zum eigenen Auto. Unsere Taxiunternehmen sorgen Tag für Tag dafür, dass Menschen flexibel und unkompliziert nach Hause kommen. Mit der Kampagne wollen wir dieses Bewusstsein weiter stärken und zeigen, dass verantwortungsvolles Feiern nichts mit Verzicht zu tun hat. Es geht darum, den Sommer verantwortungsvoll zu genießen und nach Festen, Feiern und Veranstaltungen einen sicheren Heimweg zu wählen“, erklärt Melanie Ranner, Fachgruppenobfrau des Beförderungsgewerbes mit Personenkraftwagen der Wirtschaftskammer Salzburg. Mag. Johannes Gfrerer, Geschäftsführer der Salzburger Verkehrsverbund GmbH, ergänzt: „Als Salzburger Verkehrsverbund wollen wir dazu beitragen, dass sichere und nachhaltige Alternativen im Alltag selbstverständlich mitgedacht werden. Die Kampagne ist daher ein wichtiger Impuls für mehr Bewusstsein und Verantwortung im Straßenverkehr.“

Kampagne fährt durchs ganze Land 
Im Rahmen der Kampagne „Sicher nach Hause im Sommer“ werden die Salzburger:innen im gesamten Bundesland dazu aufgerufen, das Auto nach Alkoholkonsum stehen zu lassen und mit dem Taxi oder den Öffis den Heimweg anzutreten. Darüber hinaus transportieren Busse und Taxis die wesentlichen Botschaften „fahrend“ durch Stadt und Land, um die Bürger:innen auf die zu ergreifenden Sicherheitsmaßnahmen aufmerksam zu machen.

Nähere Informationen finden Sie auf www.sichernachhause.at

Rückfragenverweis 

Leonhard Doppler, Senior Berater, P8 Marketing

l.doppler@p8.eu / +43 664 8264 771


Taxis
.Die Fachgruppe für das Beförderungsgewerbe mit PKW ist die gesetzliche Interessenvertretung des privaten Beförderungsgewerbes mit PKW (dies umfasst Taxi, Beförderung eines geschlossenen Teilnehmerkreises aufgrund besonderer Aufträge, Gäste- und Krankenwagengewerbe, der Kfz-Verleih, sowie das Fiakergewerbe) im Bundesland Salzburg. 
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